Druckansicht | Home  | Sitemap  | Kontakt  | Impressum  | AGB

AZODOS® Typ P30/2 DDW, P50/2 DDW

    
   Besondere Vorteile:
  • Differential-Dosierwaagen Prinzip (loss-in-weight)
  • Präzise Online-Regelung und schnelle Korrektur bei eventuellen Sollwertabweichungen
  • Absolute Gewichtserfassung
  • Keine Verfälschung durch Schüttgewicht-Schwankungen
  • Keine aufwendigen Kalibrierarbeiten
  • Messwerterfassung mit hoher Auflösung
  • Reinigungsfreundliches System für schnellen Komponentenwechsel
  • Erweiterungsfähig durch modularen Aufbau
  
 
Bevorzugte Einsatzgebiete:

Das Dosiersystem AZODOS® Typ P... DDW zum kontinuierlichen, gravimetrischen Beschicken von Verarbeitungsprozessen, z. B. Extrudern mit pulverförmigen Produkten bzw. schlecht rieselfähigen Pulvern. In der Nahrungsmittelindustrie, Pharmazie, Chemie- und Kunststoffindustrie, speziell dort wo es sinnvoll ist Produktionsprozesse mit einem kontinuierlichen Massenstrom und hohem Regelungskomfort zu beschicken.

    Funktionsprinzip:

Der AZODOS® Typ P... DDW besteht aus einem Vorratsbehälter, einem Austragsrührwerk mit Gehäuse und einer Doppel-Dosierschnecke. Die gesamte Einheit wird als gravimetrisches Dosiersystem auf eine Wiegeeinrichtung montiert. Kompensatoren am Wiegebehältereinlauf und am Schneckenauslauf entkoppeln das System komplett.

Alle AZODOS® Geräte haben ein praxisbewährtes Basismodul, welches alle Funktionen, Abläufe und Regelungen steuert und überwacht. Für Einzelgeräte steht eine komfortable Bedienung zur bedienergeführten Parametereingabe und -änderung zur Verfügung. Bei komplexen Dosiersystemen werden die Basismodule über ein Bus-System auf ein zentrales Bedienterminal oder Prozessleit- und Visualisierungssystem zusammengeführt und von hier aus die Bedienung und Überwachung vorgenommen.

Der AZODOS® Typ P...DDW arbeitet im gravimetrischen Betrieb über eine Massenstrom-Regelung nach dem Loss-in-weight-Prinzip. Die pulverförmigen Schüttgüter werden mit einem Rührwerk aus dem Vorratsbehälter ausgetragen und in die Doppel-Dosierschnecke eingespeist. Über die geregelte Doppel-Dosierschnecke wird das Schüttgut ausgetragen und die Entnahme exakt erfasst. Durch eine Führungsgröße, die vom nachfolgenden Verarbeitungsprozess (Extruder) kommt, wird die Durchsatzleistung durch Ändern der Schneckendrehzahl dem Nachfolgeprozess angepasst. Erreicht der Füllstand im Vorratsbehälter den Min-Wert, wird automatisch eine Nachfüllung angefordert. Während der kurzen Nachfüllphase arbeitet das gravimetrische Dosiersystem Drehzahl gesteuert weiter und nimmt nach dem Befüllvorgang wieder die massenstromabhängige Regelung auf.