AZOMAT 380
Besondere Vorteile:
- Mit Aufbau von Fördergeräten oder Abscheidern ist ein vollautomatischer Betrieb möglich
- Durch das Baukastensystem ist eine Erweiterung auf bis zu vier Dosiereinheiten pro AZOMAT möglich
- Die Dosiereinheiten können mit 25 l oder 50 l Einlaufgehäusen ausgeführt werden
- Zwei verschiedene Ausführungen der Dosereinheiten ermöglichen sowohl die Zugabe von körnigen als auch von pulverförmigen Komponenten
- Durch Dosierscheiben mit unterschiedlichen Kammergrößen und der elektronischen Steuerung MCS-AZM, sind alle prozentualen Verhältnisse realisierbar
- Der AZOMAT 380 wird direkt auf den Einlauf der Berarbeitungsmaschine (Extruder, Spritzgießmaschine usw.) montiert oder alternativ mit Bodengestell geliefert
- Einfache Reinigung, da ohne Werkzeuge zerlegbar
Bevorzugte Einsatzgebiete:
Zum wirtschaftlichen Mischen von Kunststoffgranulaten mit Regenerat und/oder Additiven, sowie zum volumetrischen Einfärben mit körnigen, pulverförmigen oder flüssigen Farbstoffen. Für mittlere bis hohe Durchsatzleitungen.
Funktionsprinzip:
Das Beschicken der Dosiereinheiten kann über Abscheider, z. B. mit einer Sammelbeschickungsanlage oder über Einzelfördergeräte erfolgen. Diese werden auf einem Gestell aufgebaut. Durch die vollautomatische Füllstandüberwachung in den Fördergeräten oder Abscheidern sind die Einlaufgehäuse der Dosiereinheiten immer gefüllt. Vor dem Start ist für die Rezepturberechnung eine Probeentnahme erforderlich. Dies geschieht durch Dosieren einer bestimmten Kammeranzahl jeder Dosiereinheit. Nach dem Wiegen jeder Komponente wird das Rezept berechnet. Die Steuerung ermittelt mit diesen Gewichtswerten und den Prozentsätzen der Komponenten automatisch die erforderliche Kammeranzahl jeder Komponente. Durch Betätigen der Starttaste werden Dosierung und Mischer gestartet. Der Annäherungsschalter im Mischerbehälter überprüft, ob Material in den Mischer dosiert werden kann. Ist dies der Fall, laufen die Dosiereinheiten an. Die verschiedenen Komponenten gelangen entsprechend ihrem prozentualen Anteil in den Mischerbehälter. Dort werden sie durch den Rührarm miteinander gemischt. Während der Dosierung überwachen Annäherungsschalter in den Einlaufgehäusen den Materialvorrat. Bei zu niedrigem Stand erfolgt eine Störmeldung. Ist der Mischerbehälter voll, stoppen die Dosiereinheiten. Bei Absinken des Füllstandes im Mischer wird das Rezept erneut abgearbeitet.

